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Mein PolyServer

Nachdem ich in der Kategorie Projekt Server 2015 bereits ausführlichst über die Entstehungsgeschichte sowie die Hardware meines neuen Servers berichtete, folgt hier nun noch das Faktenblatt der Hard- und Software. PolyServer deshalb, weil er mir zugleich als Workstation und Server dient.

Hardware

  • Gehäuse
    • Silverstone GD07B SST-LC10B-E
    • Rackmontagebügel RA01B
    • 4x 2x 80mm Gehäuselüfter Noctua NF-A8 FLX
    • 2x 120mm Gehäuselüfter Noctua NF-S12A ULN
    • 4x HD-Wechselrahmen FANTEC MR-35SATA-A
  • Netzteil
    • 500W be quiet! Straight Power 10 CM
  • Mainboard
    • Supermicro X10SRi-F
  • CPU
    • Intel Xeon E5-1650v3 E5-2620v3
  • CPU-Kühler
    • Noctua NH-U9S (Ventilator)
    • Supermicro SNK-P0050AP4 (Kühler)
  • Arbeitsspeicher
    • Crucial DDR4 32GB 4-Kit 2133MHz Reg-ECC
  • Storage
    • Intel S3500 480GB SSD [C:\]
    • HP P222/512MB Smart Array RAID-Kontroller
      • 12TB RAID-5 [D:\]
        • 4TB HDD Seagate ST4000DM003 @Port1
        • 4TB HDD Seagate ST4000DM003 @Port2
        • 4TB HDD Seagate ST4000DM003 @Port3
        • 4TB HDD Seagate ST4000DM003 @Port4
  • Grafik
    • ASUS AMD R9 Nano 4GB HBM
    • ASUS AMD Radeon STRIX R9 285 DC2OC 2GD5
  • Bildschirm
    • Dell U3415H [34″ | 21:9 | 3440×1400 | Onboard KVM-Switch]
  • Backup
    • 8TB USB3-HDD WD MyBook Duo

Betriebssystem

  • Microsoft Windows Server 2012 R2 Standard
    •  Rollen
      • Fileserver | Hyper-V | rsync
    • Netzwerk
      • 1 NIC @LAN @LACP-Trunk @2x Gbit LAN

Virtuelle Maschinen

  • Windows Server 2012 R2 Standard
    • Hardware
      • 4 CPU | 8-16GB RAM | 60GB @C:\ | 1TB @D:\
    • Software/Rollen
      • DC ad.STRUBAND.net | Essentials | Fileserver | DHCP | DNS | RRAS
    • Netzwerk
      • 1 NIC @LAN
  • Ubuntu Server 14.04 LTS
    • Hardware
      • 2 CPU | 2GB RAM | 50GB @C:\
    • Software
    • Netzwerk
      • 1 NIC @LAN
  • Ubuntu Server 14.04 LTS
    • Hardware
      • 4 CPU | 4GB RAM | 50GB @C:\
    • Software/Rollen
      • Plex Media Server | Teamspeak 3
    • Netzwerk
      • 1 NIC @DMZ
  • Windows XP
    • Hardware
      • 1 CPU | 512MB RAM | 20GB @C:\
    • Software
      • Dedicated Gameservers
    • Netzwerk
      • 1 NIC @DMZ

Energiebedarf [Idle]

  • ~70 Watt @Idle [laut USV]

Vorgänger

Weitere Details / Topologie / Bilder

Updates

  • 17.09.15     Austausch Grafikkarte, Bilder
  • 03.10.15     Austausch Gehäuse, HD-Wechselrahmen, Bilder
  • 21.10.15     Austausch CPU

Mein ESXi-Server

Das Ganze nahm seinen Anfang im Kauf eines gebrauchten HP ProLiant N36L Microservers, auf dem ich erste Erfahrungen mit ESXi 5.0 machte. Bald darauf entwickelte sich dann aber schnell die Idee eines richtigen ESXi-Servers, der zugleich auch meine Synology DS1511+ ersetzen würde…

Mainboard, CPU und RAM

Die Wahl fiel auf das Intel DQ77KB wegen den 2 Netzwerkkarten, VT-d und den USB 3.0 Ports.  Dazu gesellt sich ein Xeon E3-1265V2 mit 4 Kernen à 2.5GHz, 8MB Cache, Intel HD Graphics 2500 und nur 45W TDP. Beim RAM entschied ich mich für zwei 8GB PC3-1600 Riegel von Corsair. Das Mainboard weist zusätzlich eine Besonderheit auf: Die Stromversorgung erfolgt nicht durch ein gewöhnliches ATX-Netzteil, sondern durch ein externes 19.5VDC Notebook-Netzteil. Somit reduziert sich die Wärmeentwicklung im Gehäuse, die Komponenten bleiben jederzeit schön zugänglich und das System dürfte deutlich leiser zu kühlen sein.

Gehäuse

Da ich bisher nur gute Erfahrungen mit Lian Li Gehäusen gemacht habe, entschied ich mich wiederum für ein Gehäuse dieses Herstellers, dem PC-Q25B.

Festplatten

Um das System, bei mehreren aktiven VM’s, nicht unnötig auszubremsen, entschied ich mich für eine Corsair Performance Pro 256GB SSD für den
ESXi-Datastore. Dazu die 4 x 2TB Seagate ST2000DL003 Festplatten welche vorher in der Synology DS1511+ verbaut waren.

RAID-Controller

Da das Mainboard nur über einen PCI-e x4 Erweiterungsslot verfügt, gestaltete sich die Suche nach einem RAID-Controller äusserst schwierig. Schlussendlich wurde es ein LSI SAS 9211-4i HBA.

Netzteil

Für die Stromversorgung wurde ich bei Dell bzw. Alienware fündig, wo ich mich für ein 240W-Netzteil, welches eigentlich für das Alienware M17x Notebook gedacht wäre, entschied.

Spezielles

Da, aufgrund des fehlenden ATX-Netzteils, ein Loch in der Rückseite des Gehäuses klaffte, wurde nach Vorlage des Netzteilmontagerahmens, eine passende Abdeckung aus Aluminium gefräst.

Stromverbrauch

Die Mühe und die ausgewählten Komponenten machen sich bezahlt, der Stromverbrauch des Servers liegt durchschnittlich bei nur rund 60 Watt
(Laut Anzeige USV).