HPE Microserver Gen.10 X3216

Bei dem unverschämt günstigen Preis konnte ich nicht widerstehen. In Kombination mit Proxmox steht mir an meinem Backupstandort nun ein deutlich flexibleres System als die zuvor verwendete Synology DS416j zur Verfügung.

Hardware

  • Gehäuse
    • HPE Microserver Gen.10 X3216
  • Arbeitsspeicher
    • 8GB DDR4
  • Storage
    • 256GB PCIe-SSD Toshiba XG3
    • 4TB HDD WD Red @Port1
    • 4TB HDD WD Red @Port2
    • 4TB HDD WD Red @Port3

Betriebssystem

  • Proxmox Virtual Environment 5.0

Weitere Details: Topologie, VMs…

22 Gedanken zu „HPE Microserver Gen.10 X3216

  1. Hey, ich habe auch den Gen10 Server mit einem Debian+Proxmox laufen. Habe aber das Raid nie installiert. Das wollte ich nun nachholen und stoße an das Problem, dass es nur kompliziert über die Umwandlung von RedHat Paketen geht. Wäre es nicht auch möglich einfach einen RedHat container auf zu setzen, der nur für die Konfiguration des Raid ist? Oder kann es da zu Problemen kommen? Oder sogar einfach Windows 10 als VM laufen lassen?`

  2. Moin Andreas,

    ich habe mir so eben einen HPE Gen10 X3421 bestellt.
    Erstmal mit 8GB RAM und 2x Seagate BarraCuda 2TB Platten fürs Raid.

    Das System soll erstmal für ein paar Wochen zwei Windows VMs beherbergen auf Basis von Proxmox oder VMware, da bin ich noch offen.
    Später möchte ich es als ersten Teil meines Homelabs für Test- und Produktiv VMs (Linux so wie Windows), auf Proxmox oder VMware Basis betreiben.

    Da ich dieses Jahr, auf Grund unseres Umbaus, wahrscheinlich nicht allzuviel Zeit investieren kann, hab ich noch keinen weiteren RAM bestellt.

    Zu meinen Fragen, wie ich gelesen haben setzt du/ihr PCI Karten mit M.2 SSDs ein.

    1. Wie sieht die anschließende Konfiguration aus, Proxmox auf die SSD und die VMs auf das RAID?
    2. Wäre eine 2,5″ SSD am Anschluss des eigentlichen Optical Drives eine alternative?
    3. Wie schaut es mit dem internen USB Slot aus, wäre dieser für Proxmox auch ausreichend?
    4. Warum hast du dich für die PCI Card mit SSD entschieden und nicht für die anderen beiden Optionen?

    Würde mich riesig über eine Antwort freuen!

    Beste Grüße
    Marc

    1. Hallo Marc

      Zu deinen Fragen:
      1. Proxmox wie auch die VMs liegen auf der SSD.
      2. Soweit ich weiss, lässt sich ab diesem Anschluss nicht booten – dies aber ohne Gewähr!
      3. Nein, da Proxmox ja eigentlich ein normales Debian darstellt, welches nicht auf möglichst wenig Schreibzugriffe ausgelegt ist.
      4. Die SSD hatte ich einfach noch über und war deshalb meine günstigste Option.

      Gruss
      Andi

  3. Hallo Zusammen,

    hat jemand von euch mal versucht die Email Notifictaion im Marvell Storage Utility freizuschalten? Habe von der HP-Webseite die Datei „Marvell_MSU_Linux_v4.1.0.2032“ Heruntergeladen und dem Betriebssystem Centos installiert. Wenn ich versuche, an mein Gmail account, eine Testmail zu verschicken bekomme ich je nach Port die Fehlermeldung (Port587): „Unable to connect with TLS encryption “ oder (Port 465): „Unable to find the socket transport „ssl“ – did you forget to enable it when you configured PHP?“

    Über jeglichen Tipp wäre ich sehr Dankbar.

  4. Hallo,

    erstmal Daumen hoch für deinen tollen Blog!
    Plane gerade meinen Server/Hypervisor, und dein Setup ist genau das was ich vor hatte.
    Bin mir gerade noch unsicher in Sachen kompatibilität bezüglich der SSD-PCIe.
    Wo hast du deinen M.2 x4-PCIe adapter inclusive SSDgekauft? Konnte sie Online nicht direkt finden. Würde altenativ folgendes kaufen:
    https://www.amazon.de/DELOCK-PCIe-x4-M-2-NGFF/dp/B00IM8L6XW
    https://www.amazon.de/Samsung-MZ-V6E250BW-Interne-Solid-State/dp/B01M211K53/ref=pd_bxgy_147_img_2?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=33CB9EW4P4N62DHA2WFT
    Ist das vergleichbar zu deiner SSD/M.2 x4-PCIe Lösung bzw. würde dass auf dem HP Microserver Gen10 funktionieren?

    1. Hallo Willi

      Mein Adapter ist ebenfalls von Delock. Die SSD hatte ich noch über – ich hätte sonst vermutlich auch zu einer 960 Evo gegriffen. Dein angedachtes Setup dürfte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit funktionieren.

      Gruss

      1. Vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Gerne würde ich die Gelegenheit nutzen mich über mögliche Erfahrungen/Kompatibilität bezüglich ESXi vs Proxmox speziell für den HP Microserver gen10 zu erkundigen. Würde sehr gerne auch ein GPU Passthrough realisieren. Wie sind da deine Erfahrungen? Kannst du da auch eventuell eine Grafikkarte empfehlen oder ein Tutorial?

        1. Für den Heimgebrauch würde ich ganz klar zu Proxmox tendieren. Die gewichtigsten Pro-Argumente wären hier sicherlich Backup onboard sowie der Debian Unterbau – mit der entsprechenden Flexibilität. Mit GPU-Passthrough habe ich schon länger nicht mehr experimentiert. Proxmox, bzw. KVM und eine AMD-Grafikkarte sollten hierbei – meiner Erfahrung nach – jedoch klar im Vorteil sein.

  5. Welche Anpassung ist für die M.2 x4-PCIe Adapterkarte mit einer M.2 SSD musste im BIOS vorgenommen werden, damit diese als Bootdevice genutzt werden kann?
    Werden die Platten einwandfrei von Linux/Debian Stretch erkannt oder muss man dafür wieder Treiber einpflegen (wie beim Gen8)?

    Ist es auch möglich 2x M.2 x4-PCIe Adapterkarte mit 2 kleinen SSDs einzubauen? Der Server soll nur 1x einen Unifi Controller + Backup Server für G-Suite beherbergen. Backups werden dabei auf ein Synology NAS gelegt, da wir dass noch haben und weitere NAS Dienste nutzen.

    1. Die SSD lief – soweit ich mich jedenfalls erinnern kann – out of the box als Bootdevice und unter Proxmox, bzw. Debian Stretch. Zu deiner zweiten Frage kann ich dir mangels Erfahrung leider keine Antwort geben. Ich meinte jedoch mal gelesen zu haben, dass dies nicht funktionieren soll – ohne Gewähr.

  6. Hallo, hast du auf deinem HP Microserver Gen10 eigentlich auch schonmal einen Windows Server 2016 mit Hyper-v laufen lassen? Wenn ja, wie ist denn die Performance deiner Meinung nach?
    Dankeschön

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